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Heute in der FAZ: „Jetzt will EZB-Chef Draghi die Zinsen mit neuen Anleihenkäufen künstlich niedrig halten. Dafür gibt er neues Geld aus.“ Dabei war nur Bundesbankpräsident Weidmann dagegen; anders gesagt: Alle anderen Mitglieder der Europäischen Zentralbank waren dafür.

Von Wirtschaft verstehe ich so gut wie nichts, und inhaltlich möchte ich auf das Thema nicht weiter eingehen, aber sprachlich entsteht der Eindruck, der Italiener Draghi entscheide alleine und nicht die Institution der Europäischen Zentralbank. Das nennt man Stimmungsmache. Und sie wird nicht dadurch besser, dass Draghi in diesem Artikel nicht als Präsident, dagegen zweimal als Chef der EZB bezeichnet wird. Chef und Italien – wer denkt da nicht an die Mafia?

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