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Auch in Österreich wird demnächst gewählt. Die FPÖ verzichtet diesmal auf Hassplakate und macht stattdessen „Positivwahlkampf“. Der sieht so aus:

FPÖ

Die christlichen Kirchen haben die FPÖ scharf kritisiert. Der evangelisch-lutherische Bischof Michael Bünker und Oberkirchenrätin Hannelore Reiner warfen der Partei eine missbräuchliche Verwendung des Begriffs Nächstenliebe vor, die nichts mit dem christlichen Verständnis davon zu tun habe. Nächstenliebe könne und dürfe nicht auf „unsere Österreicher“ verengt werden. Diakonie-Direktor Michael Chalupka sagte, Nächstenliebe sei „keine Abstandsmessung, sondern eine Aufgabe, die sich Christinnen und Christen täglich aufs Neue stellen kann. Die Frage ist nicht, wer ist uns nah, sondern sind wir bereit, selbst zum Nächsten zu werden?“

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