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Katzen sind sehr gesellig. Ich kann kein Bett machen, ohne daß Minouche angerannt kommt und sich unter den Laken versteckt.

MM Bett 1 MM Bett 2 MM Bett 3

Sie ist es auch, die beim Wäscheaufhängen dabei ist und zuverlässig auf meinen Schoß springt, sobald ich das Strickzeug auspacke. Wenn ich es beiseite lege, legt Minos sich darauf. Minos Strickzeug 2

Außerdem schaut er beim Duschen und beim Kochen aufmerksam zu und stürmt zu jeder Tages- und Nachtzeit herbei, wenn der Tintenstrahldrucker sich in Bewegung setzt. Zu seinem Leidwesen hat er die Maus darin noch nicht erwischt.

Beide sind gleichermaßen begeistert und beteiligt, wenn Päckchen ein- oder ausgepackt werden und wenn sie mir Arbeit abnehmen können, indem sie sich auf Texte setzen, die ich gerade lektorieren will. Manuskript

Wenn ich ein Kleidungsstück zum Entfernen der Katzenhaare auf den Tisch lege, sind sie meistens schneller als ich. MM entfusselt

Auch der Austausch der Winter- gegen die Sommerkleidung geht mit Katzen viel leichter von der Hand.

MM Kleiderkarton

Sind Handwerker im Haus, werden sie von einem strategisch günstigen Platz aus kritisch beäugt. MM auf Band 2

Katzen hören zu und spielen mit, wenn Klavier geübt wird. MM Klavier

Es erübrigt sich fast, zu erwähnen, daß die Katzen mir auch beim Gärtnern eine große Hilfe sind. MM Blumentopf 1 MM Blumentopf 2 MM Gartenarbeit

Seit ich Katzen habe, ist es mir zur Gewohnheit geworden, laut zu denken und wir zu sagen, auch wenn ich alleine bin: Wir machen jetzt die Betten – wir könnten noch zwei Runden stricken – jetzt kochen wir was Leckeres – wir wollten noch den Rosmarin umtopfen – schauen wir uns doch mal diesen Text an. Die Katzen sind aufmerksame Zeugen, verfolgen meine Tätigkeiten mit Interesse und Wohlwollen und sagen mir durch die Blume: Auch wenn kein anderer deine Arbeit würdigt – wir sind dabei, und wir haben unsere Freude daran.

Das ist ja überhaupt der tiefere Sinn des Ausdrucks „Alles für die Katz“ – nicht, daß etwas umsonst war, nein: daß es zum Vergnügen der Katzen geschah.

Ich schlage vor, diesen ganz besonderen Plural pluralis cum felibus (oder, wenn jemand nur eine Katze hat: pluralis cum fele) zu nennen. Das ist Abl. soc., Ablativus societatis, der Ablativ der Geselligkeit.

Nur beim Staubsaugen bin ich alleine …

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