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Weil mein Web-Administrator und Pannenhelfer in Rechner-Angelegenheiten eingefleischter Linux-Verehrer ist, benutze auch ich dieses Betriebssystem und halte mich damit (gewissermaßen parasitär) für fortschrittlich. In der Tat hat Linux zahlreiche Vorteile gegenüber Windows (ich muß hier nicht Werbung machen und erspare mir Einzelheiten, aber wer beispielsweise mein Blog mit Linux liest, sieht keine Werbung, während Windows andauernd Werbung einblendet).

Umso empörter bin ich darüber, daß die von Windows bekannte Baby- und Disney-Mentalität jetzt auch bei Linux Einzug hält. Wenn ich den Rechner ausschalten möchte und zu diesem Zweck den Befehl „Herunterfahren“ anklicke, fährt der Rechner nicht herunter, sondern werde ich vorsorglich gefragt, ob ich den Computer wirklich herunterfahren möchte. Die Optionen lauten: a) abbrechen / b) herunterfahren.

Warum kann man – wenn man schon wählen muß – nicht zwischen folgenden Optionen wählen:
a) Ja, ich bin im Vollbesitz meiner geistigen und emotionalen Kräfte und möchte den Rechner tatsächlich herunterfahren.
b) Nein, ich habe den Befehl aus Versehen angeklickt und möchte eigentlich weiter am Rechner sitzen. Danke, daß du nachgefragt hast.
c) Nein, war nur ein Scherz, wollte mal gucken, ob ich mit dem Rechner kommunizieren kann.

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