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In der holländischen Zeitung „de Volkskrant“ ist unter der Überschrift ‚Mogelijke ebolaverdenking‘ in Dordrecht zu lesen: „Een patiënt die onwel werd in het Albert Schweitzer ziekenhuis in Dordrecht, is opgenomen omdat er een ‚mogelijke verdenking‘ bestaat dat hij ebolaverschijnselen heeft. Dat lieten woordvoerders van het ziekenhuis en het RIVM zaterdagavond weten.“

Die Zeitung setzt den Sprachmüll der Krankenhaussprecher (es scheinen mehrere zu sein) in Anführungszeichen. Sprachlich sauber wäre es gewesen, von einem Ebola-Verdacht oder von einer möglichen Ebola-Erkrankung zu schreiben und auf die Anführungszeichen zu verzichten.

Auch seltsam: Zu Beginn ist von einem Patienten die Rede, dem im Krankenhaus unwohl wurde („die onwel werd in het Albert Schweitzer ziekenhuis“) – der Patient muß also schon im Krankenhaus gewesen sein. Danach heißt es aber, der Patient sei wegen des Verdachts auf Ebola aufgenommen worden („is opgenomen omdat er een ‘mogelijke verdenking’ bestaa“). Weiter hinten wird dieses Rätsel teilweise aufgelöst: Dem Mann sei im ambulanten Notfallzentrum des Krankenhauses schlecht geworden. Man wüßte noch gerne, weswegen er sich dorthin begeben hat. Ganz gesund wird er sich auch vorher nicht gefühlt haben.

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