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Laut WP-Statistik gelangen zahlreiche Leserinnen und Leser derzeit über die Suche „Aussprache Charlie hebdo“ auf dieses Blog, obwohl es bisher keinen Beitrag dazu gab. Wahrscheinlich hat sich bei den meisten inzwischen herumgesprochen, daß man das h in hebdo nicht ausspricht; es ist ein „h muet“ (sprich: asch müä), ein stummes h. Was den des Französischen Unkundigen vielleicht neu ist: auch das t in Charlie wird nicht ausgesprochen. Welches t?, wird sich der eine oder die andere fragen. Nun, das am Wortanfang, wenn man den Namen – wie es in Deutschland üblich ist – englisch ausspricht. Statt tscharrli häbbdo sagen die Franzosen scharrlii äbbdoo.

Ein Wort auch zu dem zum Slogan gewordenen „Je suis Charlie“. „Je suis“ wird in der Umgangssprache oft zu „chuis“ zusammengezogen. Bei LEO gab es eine mehrjährige Diskussion zur Frage, ob chuis ins Wörterbuch aufgenommen werden soll oder nicht. Immerhin gäbe es im Zusammenhang mit Charlie eine schöne Alliteration.

Der Plural bleibt davon unberührt.

Charlie Staatsoper
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