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Daß französische Wörter selten so ausgesprochen werden, wie man sie schreibt, ist allen, die französisch als Fremdsprache erlernt haben, bekannt. Warum es aber insbesondere den deutschen Sportreportern fast nie gelingt, den Namen der Fußballvereine Paris St. Germain und AS Saint-Étienne richtig auszusprechen, ist mir ein Rätsel.

Wenn die Kommentatorin des Endspiels der Champions League der Frauen heute abend, bei dem sich im Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark der 1. FFC Frankfurt und Paris St. Germain gegenüberstanden, „Paris Son Germon“ gesagt hätte, hätte ich die Verweigerung in ihrer Konsequenz verstanden. Aber nein – sie sagte immer „Paris Son Germain“, obwohl „Saint“ ebenso wie „Germain“ mit „ain“ geschrieben wird und es objektiv keinen Grund gibt, das eine Wort anders als das andere auszusprechen.

Hier ein Link für alle jene, die üben möchten.

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