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Gestern lag für meinen Sohn ein Schreiben der Deutschen Bahn im Briefkasten:

flebixel 1

„Dinge einfach mal anedrs zu mahcen“ – zwei Buchstabendreher in einem Halbsatz? Ich werde stutzig: auch einem mittelmäßigen Lektorat müßte das auffallen. Ich lese weiter: „ein bisschen flebixel anzugehen“, „Wie spotnan und flebixel My BahnCard wirlkich ist“ und „Ganz eifnach selbst entedcken“ – das ist des Falschen schlechterdings zu viel, das muß gewollt sein.

Hier ist es dann ganz offensichtlich:

flebixel 2 flebixel 3

Voll cool, die Deutsche Bahn, werden die angesprochenen Jugendlichen und jungen Erwachsenen sicher denken. Voll cool, daß die Bahn jetzt Werbetexte mit solchen Buchstabendrehern macht. Echt krass. (Und voll redundant, denke ich, daß Angehörige der Zielgruppe jetzt einen günstigen Kurztrip buchen können, wann immer sie sich in den Kopf setzen, das zu wollen.)

Auf der Webseite übrigens gibt die Bahn sich wieder seriös; dort finden sich keine Buchstabendreher. Die beiden Fehler („My Bahn BahnCard 50“ und statt des Relativpronomens das ein dass mit Doppel-s bei „ein Abo-Produkt …, dass in eine ermäßigte BahnCard übergeht“) waren wohl kaum beabsichtigt.

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