Schlagwörter

, , , , ,

Über zu wenige Nachrichten in meinem Spamverdachts-Ordner kann ich mich nicht beklagen. Heute morgen zum Beispiel waren es 131. Die Übersicht schaue ich mir immer an, da auch wichtige Nachrichten nicht selten in diesem Ordner landen, aber das meiste sind Angebote für Testfahrten, Gleitsichtbrillen, Zeitschriftenabonnements, Rabatte, Gutscheine, Handytarife, Versicherungen und dergleichen mehr. Nicht zu vergessen die Abnehm- und die Viagra-Industrie. Von den Absendern habe ich den Eindruck, sie  versuchten, ganz normal auszusehen; daher verstecken sie sich gern hinter so unverdächtigen Namen wie Sarah Richter, Sven Kleinert, Denise Meier, etc.

Es wäre sicher lohnend, einmal das Passungsverhältnis zwischen Namen und beworbenen Produkten oder Dienstleistungen zu untersuchen. Anouschka (braucht keinen Nachnamen) wird tendenziell eher Liebesdienste als Lebensversicherungen anbieten, während ein von Sebastian Wiegand beworbener Smartphonevertrag Seriosität verspricht. Heute morgen war ich beim Blick in den Spam-Ordner jedenfalls irritiert und habe mich lange gefragt, wer sich den eher seltenen und in diesem Zusammenhang seltsamen Namen Susanne Köln als Absender der Nachricht „Wie viele Frauen suchen Sex in deiner Gegend“ hat einfallen lassen.

Susanne Köln

Zumindest war es ein ausgesprochen schlechtes Timing.

Advertisements