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Im rbb-Kulturradio kam heute ein Bericht über die neue Dauerausstellung im Museum Barberini in Potsdam, die am Samstag eröffnet wird. Der Museumsgründer Hasso Plattner habe dem Museum seine private Impressionisten-Sammlung – 103 Werke von Claude Monet, Pierre-Auguste Renoir, Alfred Sisley u. a. – als Dauerleihgabe übergeben, hieß es, und weiter: „Er hätte für sich täuschend echte Kopien anfertigen lassen, um nicht auf seine Kunst verzichten zu müssen.“ „Täuschend echte“ Kopien? Gemeint sind wohl täuschend echt aussehende Kopien. Wenn die Kopien aber tatsächlich täuschend echt aussehen – wer kann dann garantieren, daß die Originale im Museum hängen und nicht die Kopien, während Herr Plattner weiterhin bei seinen Originalen sitzt und sich über die gelungene Täuschung ins Fäustchen lacht?